Thomas Staack - Fritz für alle Fälle


Home Buch Autor Interview Trainer Freunde Links

"Es ist Zeit für Veränderungen"

Thomas Staacks dritter Roman steht in den Bücherregalen. Der d.a.z. führte mit dem Autor ein kurzes Interview.



d.a.z.: Herr Staack, Glückwunsch zu Ihrem dritten Buch! Das ging aber schnell!
Staack: *lächelt* Vielen Dank, ich war eben schon immer von der schnellen Truppe. In der Tat habe ich an Fritz nur etwa ein Jahr geschrieben.
d.a.z.: Was ist anders bei Fritz für alle Fälle?
Staack: Schlicht gesagt: alles. Es ist ein Science-Fiction-Krimi, kein Fantasy-Roman. Mit meinen ersten beiden Büchern gibt es keine Ähnlichkeiten.
d.a.z.: Worum geht es?
Staack: Die Geschichte dreht sich um den Studenten Sebastian Fritz, der einige hundert Jahre in der Zukunft lebt. Sein Leben, sein Scheitern, sein Neuanfang stehen zumindest nicht weniger im Mittelpunkt als der eigentliche Kriminalfall. Fritz für alle Fälle sehe ich zugleich als Gesellschaftsbild um einen flegmatischen, orientierungslosen Menschen. Aber ich bin nur der Autor - Sie dürfen in dem Buch gern anderes sehen.
d.a.z.: Wo spielt die Handlung?
Staack: Ort der Geschichte ist Rhein City, eine aus Köln, Düsseldorf und vielen Kleinstädten des heutigen Rheinlands zusammengewachsene Metropole der Zukunft. Dass sich größere Einheiten bilden, ist Teil der in dem Buch skizzierten Vision.
d.a.z.: Das Buch ist wiederum beim Verlag MBook erschienen. Sind sie dort zufrieden?
Staack: Ja, MBook hat einen guten Support und eine vernünftige Preispolitik.
d.a.z.: Was macht die Trainerkarriere? Sie haben auch im Fußballbereich neu publiziert.
Staack: Ich leite neuerdings ein Kinderfußballprojekt in Düsseldorf und bin noch als Trainer beim ISD. Im Januar ist in der Zeitschrift fussballtraining junior ein umfangreicher Artikel von mir erschienen. Ich durfte sogar das Editorial schreiben.
d.a.z.: Das hat Ihnen wohl gefallen?
Staack: Ja, ich habe das gern gemacht und freue mich sehr, dass der Verlag seine Wertschätzung mir gegenüber immer wieder zum Ausdruck bringt. Ein gewisses Maß an Anerkennung braucht jeder.
d.a.z.: Planen Sie Veränderungen? Man hört hartnäckige Gerüchte.
Staack: *grinst* Ich sag mal... nicht zu Unrecht. Es ist Zeit für Veränderungen. Ich bin seit acht Jahren in Düsseldorf und habe das Gefühl, dass es Zeit ist, örtlich und beruflich etwas Neues zu machen. Es ist eine Art innerer Drang, eine Aufbruchstimmung.
d.a.z.: Wo soll es hingehen?
Staack: Hamburg und Köln sind Thema. Aber noch steht alles in den Sternen.
d.a.z.: Hand auf's Herz: Wohin möchten Sie am liebsten?
Staack: Wenn der FC Kölle anrufen würde, würde ich nicht nein sagen. Ich habe zu Köln von Anfang an eine besondere Verbundenheit gehabt. Es gibt Städte, die auf mich eine starke, quasi magnetische Anziehungskraft ausstrahlen. Köln ist eine davon. Wir werden in den nächsten Jahren sehen, wohin die Reise geht.